Gedenken – Jüdische Künstler und Künstlerinnen in Deutschland verlängert bis 7.2.26

Die Ausstellung Gedenken – Jüdische Künstler und Künstlerinnen in Deutschland ist verlängert worden bis einschl. Sa., 7.2.2026  und täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sie ist zu sehen im KUKT MAL! – Kultur- & Kunstladen in der Nagelstraße 9 in Trier.

Dokumentarisch werden Werke und zugehörige Texte von 8 Künstler:innen, die in den 20er und frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts einen ersten Schaffensschwerpunkt und häufig auch einen Bezug zur sog. Neuen Sachlichkeit hatten. Unterstützt wurde das Unterfangen u . a. durch das Jüdische Museum in Frankfurt.

Die gezeigten Bilder stammen mehrheitlich von Künstlerinnen, weil sie bis vor kurzem noch wenig Beachtung fanden. Dazu gehören Lea Grundig (die im Osten Deutschlands nach wie vor populär ist), Rosy Lilienfeld, Erna Pinner und Ida Ritter. Außerdem sind Werke von Felix Nussbaum, Jakob Nußbaum, Léo Maillet und Samson Schames zu sehen. Den meisten dieser Künstler:innen war nach dem Krieg eine sog. zweite Karriere, meist im Ausland, möglich. Andere wurden von den Nazis ermordet. Der Kultur- und Kunstverein Trier e. V. – KUKT lädt herzlich zum Besuch ein, der Eintritt ist frei.