Vortrag zur Demokratisierung der Fotografie mit Tom Klein
Dienstag, 1.9.2026, 19 Uhr
Eintritt: 8 € – Stadtmuseum Simeonstift
Die Fotografie war bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine aufwendige, langwierige und wenig flexible Angelegenheit – große Apparate, schwere Glasplatten und gefährliche Chemikalien gehörten zum Handwerkszeug des Fotografen. In den 1920er-Jahren veränderten neue Filme und handliche Kameras die Fotografie grundlegend – und mit der Leica wurde das Kleinbildformat zum Ausgangspunkt einer neuen fotografischen Ära. Fotografen und Fotografinnen konnten sich frei bewegen, neue Perspektiven ausprobieren und spontane Momente festhalten – in der Reportage ebenso wie in Kunst und Freizeit. Der Vortrag von Fotograf Tom Klein zeigt auf, wie technische Innovationen neue Formen des Sehens hervorbrachten und warum ausgerechnet eine zunächst teure Kamera zur „Demokratisierung“ der Fotografie beitrug. Dabei geht es weniger um Technikgeschichte als um die spannende Frage, wie neue Werkzeuge unsere Art verändern, die Welt zu sehen und festzuhalten.


